zu viel ?

Die Schlangenkrieg Saga

zu viel ?

Beitragvon mitendor » Mi Okt 26, 2005 2:22 pm

Ja die Schlagenkrieg-Saga hat bisher Spaß gemacht zu lesen und es ist auch eine tolle, fesselnde Geschichte aber ich finde
z.b. das die Sache mit Pug und der Magie schon irgendwie zu "fantastisch" wird.
Marcos wurde beinahe ein Gott, und die Supermagie von den Schlangenpriestern usw.

Wollt mal wissen wir ihr dazu steht :rolleyes:
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Re: zu viel ?

Beitragvon Midkemiarin » Mi Okt 26, 2005 2:59 pm

Also da stimme ich dir zu!
Zwischendurch dacht ich jetzt verfranst er sich aber in Theologie...und Ãœbermenschlichkeit... .
War aber dann doch noch im Rahmen! Mir gefällt seine Gottesdarstellung von dem spielenden Kind - das hat was...damit kann ich mich anfreunden! ;)

Aber gleichzeitig kommen im Schlangenkrieg auch super neue Helden vor! Roo....als gewitzter Kaufmann. Erik der leicht naive Schied und Soldat. Aber am besten hat mir Dash gefallen! Seine liebe Trina hat er nichtmal ein bißchen gehabt... :confused:

Solang soviel gutes zu lesen bleibt....hab ich nix gegen etwas abgehobenes Schreiben zwischendurch! ;)
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Re: zu viel ?

Beitragvon Talis » Mi Okt 26, 2005 7:49 pm

Die Gottesvorstellung ist klasse, die kann man fast so ins richtige Leben übernehmen :)

Die Macht vor allem von Puh und Macros, (aber auch Tomas in der Mid Saga z.B. ), find ich etwas übertrieben, des ist aber der stil von RRF und ich finds eigentlich schön zu lesen, als wenn die helden den ganzen tag nur verprügelt werden
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Re: zu viel ?

Beitragvon Calis » Sa Okt 29, 2005 2:41 pm

Ich bezeichne die Herren Zauberer, nicht wirklich als Helden. Das sind für mich schon fast nur Nebenfiguren, die ab und an mal auftauchen.
Aber immer zeimlich coole sachen machen...

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Re: zu viel ?

Beitragvon Rai » So Jan 08, 2006 6:56 pm

Die Art Theologie von Feist gefällt mir gut, was auch gut ist, das die Charaktere der Bücher sich weiterentwickeln, älter werden und einige sterben, sei es aus Altersgründen oder Gewalt. Das packt ein wenig Realismus in die Geschichten.
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Re: zu viel ?

Beitragvon Calis » Fr Jan 27, 2006 8:54 pm

Stimmt. Es schmerzt manchmal richtig, wenn einer der Characktere stirbt. Bei Borric Senior fand ich das schon nit witzig.
Aber was mich besonders bei so etwas genervt hat ist, das Aruthas Tod so übergangen wurde. Nur eine kurze erklärung, das er hingefallen sei, und sich was gebrochen hat.

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Re: zu viel ?

Beitragvon Alys » Fr Feb 16, 2007 7:21 pm

Vom Pferd gefallen so weit ich mich entsinnen kann. Aber genau das war es ja was ihr angesprochen habt. Der Realismus in seinen Büchern wird grade da besonders klar. Der Mann hat ein wahnsinns-Leben geführt, zig Abenteuer überstanden und dann fällt er als alter Mann vom Pferd. So ist es doch oft im Leben. Feist wollte ihn "gewöhnlich" sterben lassen. Ich fand das gar nicht so unpassend. Außerdem ging es dabei grade um Erik als Aruthas Tod angesprochen wurde. Es wäre doch seltsam wenn ein gewöhnlicher Mann aus dem Volk in einer komplett anderen Stadt genau wüsste wie sich der Tod eines Politikers Meilen entfert zugetragen hat. Außerdem hatte Feist ja vor die Schlangenkrieg-Saga ein wenig zeitlich in der Zukunft weiter vorne anzusiedeln. Rein rechnerisch musste Arutha als einfacher Mensch das Zeitliche segnen. Feist wollte trotzdem kurz erwähnen was ihm zuletzt wiederfahren ist. Ich fand das gut, auch wenn es natürlich irgendwie ein kleiner Schock ist wenn mans dann Schwarz auf Weiß liest, auch wenn mans sich eigendlich hätte denken können. :rolleyes:
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Re: zu viel ?

Beitragvon Midkemiarin » Di Feb 20, 2007 9:51 am

Also ich finds auch gut, wenn mal wer "unvermittelt" stirbt. Ich bin zwar von vielen Büchern daran gewöhnt, dass ein so einfacher Tod nichts unendliches ist - normal ists immer ein Mißverständnis oder der Wunderheiler kommt, bzw. die inneren Kräfte waren zu groß... .
Aber man kann sich schon dran gewöhnen, dass mal ein Fantasieautor nicht zu fantastisch wird! Für mich ist das eine Bereicherung einen nicht abgehobenen Fantasieautor in seine Geschichten begleiten zu dürfen.

p.s.: Wenn ich was abgehobenes will, dann kann ich auch meine Träume niederschreiben und wieder lesen... . :rolleyes:
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Re: zu viel ?

Beitragvon Alys » Di Feb 20, 2007 7:48 pm

:D Tu das mal! Du wärst überrascht! Ich schreibe grade an meinem zweiten Buch, das ist gar nicht so einfach. Manchmal habe ich echte Durchhänger und gelegendlich gehen die Charaktere auf Wanderschaft und machen plötzlich ganz andere Sachen als ich wollte. Autor sein ist echt harte Arbeit. Noch ein Grund mehr für mich Feist und Co. zu verehren!!
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Re: zu viel ?

Beitragvon Midkemiarin » Di Feb 27, 2007 2:13 pm

Ach, ich hab schon öfters versucht das eine oder andere zu schreiben und von daher auch schnell bemerkt, dass dies eine Kunst ist! Aufsätze gehen ja, aber eine richtige Geschichte mit Hand und Fuß, Spannung und entsprechender Länge - da merkt man erst wer schreiben kann und wer nicht. Sicherlich kann man es üben, aber da kommen mir dann immer ein paar meiner Charaktereigenschaften in die Quere. :D
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Re: zu viel ?

Beitragvon Alys » Mi Feb 28, 2007 12:25 pm

Das kenne ich! Und auf einmal hört liest sich dann das ganze wie das eigene Tagebuch. Daher habe ich es mir jetzt etwas einfacher gemacht. Mein derzeitiger Hauptcharakter ist praktisch ein emotional völlig verarmter Söldner. Aber wahnsinnig intelligent. Also das genaue Gegenteil von mir. :D
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Re: zu viel ?

Beitragvon Midkemiarin » Mi Feb 28, 2007 1:34 pm

Warum ist das leichter? :confused:

Naja Tagebuch ähnlich ist bei mir nie was! :rolleyes:
Meine Helden mutieren immer zu Supermänner der Extraklasse sobald ich ein Ziel vorm inneren Auge hab.
Oder ich schreib was und statt da weiter zu schreiben überarbeit ich das tausendmal, weil ichs zwischendurch zu lang liegen gelassen hab und beim Lesen mir dies und das nicht gefallen hat. :D

Derzeit schreib ich nix großes sondern dicht ein wenig in einem Forum rum - macht auch Spaß! :)
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Re: zu viel ?

Beitragvon Alys » Mi Feb 28, 2007 1:39 pm

Überarbeiten tu ich mein Zeug auch ständig. Ich geb zu, das schluckt Zeit. Eigendlich müsste man es sich verbieten seine alten Sachen noch mal durchzulesen.
Leichter, weil sämtliche Gefühlsäußerungen weggelassen, oder aber ganz bewusst gewählt werden müssen. Es fällt viel mehr auf das was um den Charakter passiert. Das ist eine ganz neue Sichtweise. Und es fällt weg sich zu überlegen: Wie würde er jetzt da und da handeln? Er handelt immer praktisch und überlegt, rastet nie aus macht keine unlogischen Aktionen. Das hilft Autoren ungemein.
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Re: zu viel ?

Beitragvon Midkemiarin » So Apr 01, 2007 6:58 pm

Ich geh bei sowas einfach nicht planvoll vor und daran hängt es dann. Aber würd ich mir erst ein grobraster überlegen und ewig vorarbeit leisten, dann würd mir das Schreiben keinen Spaß mehr machen und darum lass ich das auch! ;)
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Re: zu viel ?

Beitragvon Alys » Mo Apr 02, 2007 4:15 pm

Ja, auch wenns einfach aussieht: Schreiben ist Arbeit, Arbeit, Arbeit. Aber es gibt auch nichts besseres, als wenn deine Freunde dir an den Lippen hängen, oder sich vor Lachen biegen, wenn du ihnen deine Storys vorliest.
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